Herbstlich wärmend, fruchtig und unheimlich lecker – ja, das geht auch gesund!
Wenn es draussen kühler wird und die ersten Blätter ihre Farbe wechseln, gibt es kaum etwas Schöneres als ein warmes Dessert aus dem Ofen. Dieser Zwetschgen-Crumble vereint süsse, saftige Früchte mit knusprigen Streuseln und kommt dabei ganz ohne raffinierten Zucker, Gluten und Milchprodukte aus.
Ein Crumble ist ein ganz unkompliziertes Ofengericht: Früchte werden mit einer knusprigen Streuselschicht überbacken und noch warm serviert. Dazu passt ein Klecks Kokosjoghurt ganz wunderbar – die kühle, cremige Frische ergänzt die warmen, zimtigen Zwetschgen perfekt. Bei uns kommt der Crumble nicht nur als Dessert auf den Tisch. Wir geniessen ihn manchmal auch auf einem Brunch-Buffet zum Frühstück.
Und das Beste: Der Crumble lässt sich wunderbar an die jeweilige Jahreszeit anpassen. Keine Zwetschgen zu Hause? Dann kannst du genauso gut Äpfel, Beeren oder Aprikosen verwenden. So wird aus einem einfachen Grundrezept ein saisonaler Genuss, den du das ganze Jahr über zubereiten kannst.
Mein Tipp: Am allerbesten schmeckt der Crumble frisch aus dem Ofen, wenn die Früchte noch schön warm und saftig und die Streusel herrlich knusprig sind. Zusammen mit etwas cremigem Kokosjoghurt ist er für mich echter Herbst-Comfort-Food – gebacken mit frischen natürlichen Zutaten.

Glutenfreier, veganer Zwetschgen Crumble
Zutaten
- 500 g Zwetschgen
- 1 TL Zimt
- 1 Tasse Haferflocken glutenfrei
- 1 Tasse Nüsse nach Wahl
- ½ Tasse Kokosflocken
- 1 EL Kokosöl
- 1 TL Ahornsirup optional für Extrasüsse
Anleitung
- Zwetschgen entsteinen, vierteln mit dem Zimt mischen und in eine Gratinform legen
- Haferflocken, Nüsse, Kokosflocken, Kokosöl, Ahornsirup im Mixer zerkleinern und mixen bis die Mischung krümelig wird
- Den Crumble über die Zwetschgen verteilen und für 30 Min. auf 180° backen.


Danke für das leckere Rezept! 😊 Haferflocken sind nicht pauschal glutenfrei, da sie bei der Produktion mit glutenhaltigem Getreide verunreinigt werden können. Die Angabe «glutenfrei» könnte deshalb für Freunde, die für Menschen mit Zöliakie backen, etwas irreführend sein. Könntest du in der Zutatenliste «glutenfreie Haferflocken» ergänzen? Das wäre ein hilfreicher Hinweis.
Lieber Stef
Vielen Dank für den Hinweis, ich habe das Rezept entsprechend angepasst. Bin davon ausgegangen dass Leser mit Zöliakie die wirklich strikt keine Spuren von Gluten vertragen, sich dies bewusst sind.
Herzliche Grüsse
Gabriella